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Für Lebensqualität - Initiative gegen Bahnlärm in Zeuthen

gegründet 2009


Links zum Thema Bahn:

Alles über Bahnlärm

Initiativen:
Eisenbahnjournal Zughalt
Lärmschutz in Biederitz
IBO Oldenburg
 

Willkommen auf unserer Webseite

Hier können Sie die aktuellen Informationen lesen:


In München wurde ein bahnbrechendes Urteil für alle Bahnanlieger an Bestandsstrecken hinsichtlich Schallschutz gefällt. Rechtsanwalt Möller-Meinicke berichtet auf seiner Homepage darüber.

Tempo 30 für Güterzüge in Wohngebieten

RA Möller-Meinecke: "Bahnbrechendes Zivilurteil fordert erstmals in Deutschland aktive Schallschutzmaßnahmen, wie etwa eine Halbierung der Geschwindigkeit pro Nacht und gewährt auch erstmals den Anspruch auf Geldersatz für die Eoinschränkung der Wohnnutzung durch Bahnlärm." 4 Musterklagen aus Riem und Trudering obsiegen stellvertretend. Das Grundssatzurteil eröffnet Bahnanliegr bundesweit einen wirksamen Schallschutz.

Lesen dazu hier mehr auf der Homepage von RA Möller-Meinicke.

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Unsere Initiative hat an das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft angeschrieben, um noch mal nachdrücklich auf die Wichtigkeit und Bedeutung der Gesamtlärmbetrachtung von Straße, Schiene und Wasser hinzuweisen und entsprechend gesetzliche Regelung anzumahnen. Die Antwort des Ministeriums können sie hier nachlesen.

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Im Vorfeld der Bundeswahl war Walter Steinmeier zu einem Grillabend in Wildau, zu diesem waren auch Ehrenämtler eingeladen, somit auch wir. Natürlich nahmen wir die Gelegenheit war und baten Herr Steinmeier, um Kontakt zum Verkehrsausschuss, was uns Herr Steinmeier auch zusicherte. Aus diesem Grunde haben wir dann nach der Bundestagswahl Herrn Burkert, Vorsitzender des Ausschusses für verkehr und digitale Infrastruktur im Deutschen Bundestag, einen diesen Brief gesandt. Von Frau Anette Sawade, Mitglied des deutschen Bundestages-Vorsitzende des Unterausschusses Kommunales-Stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Petitionen der SPD-Fraktion, bekamen wir in Juli die Antwort.

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Deutschland lässt sein Schienennetz verrotten

Die Welt

Die Zeitung "Die Welt" hat am 3.07.2014 einen Artikel zum Zustand des Bahnschienennetztes veröffentlicht.


SWR

Der SWR sendet heute, den 3.7.2014, um 20:15Uhr einen Beitrag zu diesem Thema unter dem Titel:

Vernachlässigt die Bahn ihr Schienennetz?

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Gründung eines Fachausschusses Flughafen und Lärmschutz durch die Gemeindevertretung Zeuthen

Im aktuellen Juli 2014-Newsletter von Bliz wird folgendes berichtet:

Zitat: "Seit unserem letzten Newsletter im Mai ist Einiges passiert: Bei den Wahlen der Gemeindevertreter in Zeuthen wurden folgende aktive Mitglieder des BLiZ gewählt: Uwe Bruns (Die Grünen), Nadine Selch (CDU), Heiko Witte (parteilos, für die SPD) Michael Wolter (CDU). Noch einmal herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der neuen Arbeit! Die Gemeindevertretung in Zeuthen hat auf ihrer konstituierenden Sitzung die Bildung eines neuen Fachausschusses Flughafen und Lärmschutz beschlossen. Der Antrag wurde von der Fraktionsgemeinschaft Grüne/FDP eingereicht und einstimmig angenommen. Damit ist einer der Wahlprüfsteine des BLiZ bereits umgesetzt. Wir danken allen Gemeindevertretern für Ihre geschlossene Unterstützung! Den Vorsitz im neuen Fachausschuss hat Uwe Bruns (Grüne/FDP). Robert Seelig (Die Linke), Nadine Selch (CDU), Heiko Witte (parteilos, für die SPD) sind bereits als Gemeindevertreter im Ausschuss benannt. Als sachkundige Einwohner im Ausschuss wurden bereits Elke Herer, Dirk Schulz, Christian Selch und Stefanie Waldvogel benannt. Wir werden über die Arbeit des Ausschusses berichten. Am 17. Juni wurden auf einer Flughafenkonferenz in Wildau, veranstaltet von den Grünen, von hochkarätigen Fachleuten die gesamte Problematik des BER in fundierten Vorträgen beleuchtet. (1, 2) Nach einem Gutachten von Professor Thießen wird der BER die investierten Steuer-Milliarden niemals zurückzahlen können (3) und auch nach Inbetriebnahme weiter Steuergelder verschlingen. Die Studie gibt es als download und enthält auch wichtige Informationen zum falschen Standort (4).Der Grüne Europa-Abgeordnete Michael Cramer kritisierte die steuerliche Bevorzugung des Flugverkehrs gegenüber anderen Verkehrsmitteln. Durch den Verzicht auf eine Kerosinsteuer und den Wegfall der Mehrwertsteuer bei Auslandsflügen würde das klimaschädlichste Verkehrsmittel in Europa mit 30 Milliarden Euro pro Jahr subventioniert. Davon allein 12 Milliarden Euro in Deutschland. Prof. Münzel zeigte die gesundheitsschädlichen Folgen des Fluglärms auf. Auch Menschen, die der Meinung sind, dass Fluglärm sie nicht störe, würden krank." Frau Elke Herer ist Mitglied unserer Initiative und wird als sachkundige Einwohnerin diese aktiv vertreten.

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Lärmaktionsplan

Im Lärmaktionsplan werden die politischen Ziele und konkreten Maßnahmen festgelegt, mit denen der Verkehrslärm im jeweiligen Ort reduziert werden soll. Dieser Plan wird alle fünf Jahre unter Beteiligung der Bevölkerung angepasst und weiterentwickelt. Zeuthen plant endlich auch einen.

Grundlage ist die :

RICHTLINIE 2002/49/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm

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Antwort der BR auf Anfrage MdB Leidig/Linke zu Verlagerungspotential von Flügen von FH FFM auf Züge

Von der Bürgergruppe für Sicherheit und Lärmschutz an der Bahn
Ludwig Steininger, Riedlingerstr. 3, D-85614 Kirchseeon bei München
wurde uns folgender beitrag übermittelt:

In der BT-Drs. 18/1324 vom 2. Mai 2014 beantwortet die Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKEn (MdB Leidig, Behrens, Binder u.a.) zum Potenzial der Verlagerung von Flügen auf die Bahn am Flughafen Frankfurt am Main.

siehe dazu: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/013/1801324.pdf

Nach Auskunft der Bundesregierung beträgt der Anteil der reinen Frachtflüge von/nach FH Frankfurt am Gesamtflugaufkommen in FFM nur 4%. Eine Verlagerung der Fracht auf die Schienen würde daher die Flughafenanwohner nicht relevant entlasten, selbst wenn dies möglich wäre (Dringlichkeit, Ziel, Frachtart).
Im Jahr 2012 gab es insgesamt 453.356 Passagierflüge von/nach FH FFM, davon gingen etwa die Hälfte (ca. 250.000) über eine Entfernung von bis zu 1000 km.
Davon gingen ca. 66.000 Passagierflüge (d.h. ca. 15% des Gesamtpassagierflugaufkommens) an Ziele, die mit dem Zug an FFM Hbf in weniger als 4 Stunden erreichbar wären; insgesamt ca. 128.000 Passagierflüge (ca. 28% des Gesamtflugaufkommens) gingen an Ziele, die mit dem Zug ab FFM in weniger als 6 Stunden erreichbar wären.
Nach Realisierung ALLER Maßnahmen des Bedarfsplans Schiene und der international vereinbarten Schienenausbauprojekte würden infolge der dann verkürzten Bahnreisezeiten ca. 108.000 Flüge (bisher 66.000) an Ziele gehen, die in max. 4 Stunden Bahnfahrzeit erreichbar sind, und ca. 150.000 Flüge (bisher 128.000) an Ziele, die mit der Bahn in weniger als 6 Stunden erreichbar sind.

Fazit:
Die Vorstellung/Forderung der LINKEn, eine von Verkehrslärm betroffene Gruppe zu entlasten und dafür eine andere Gruppe (nämlich die Bahnanlieger), zusätzlich zu belasten, weist mehrere konzeptionelle Mängel auf:

a) Die vollständige Umsetzung des Bedarfsplans Schiene erfordert einen 3stelligen Milliardenbetrag - an eine kurzfristige Umsetzung ist überhaupt nicht zu denken; ob die Passagiere selbst bei kürzeren Bahnreisezeiten auf den Zug umsteigen, bleibt spekulativ. Die von Fluglärm Betroffenen brauchen aber - genauso wie die von Bahnlärm Betroffenen - kurzfristig und nicht erst in Jahrzehnten Schutz

b) Ein politisches Konzept, das die eine Gruppe von Verkehrslärm entlasten will, indem eine andere Gruppe noch mehr Lärm hinnehmen soll, und das auch über die grundrechtliche Zumutbarkeitsschwelle hinaus, steht nicht nur im Widerspruch mit der grundgesetzlichen Werteordnung (Gleichbehandlung, Sicherung der Grundrechte auf Gesundheit und Eigentum), sondern setzt sich auch dem Verdacht aus, Menschen und deren Nöte für einen kurzfristigen politischen Erfolg gegeneinander auszuspielen.

Jedes politische Konzept, das zwischen "gutem" Bahnlärm und "bösen" Fluglärm oder Autolärm und damit zwischen Menschen, denen man beliebig weitere Lärmbelastungen ohne Schutz auflasten kann, und jenen Menschen unterscheidet, die geschützt werden müssen, muß sich fragen lassen, auf welchem Menschenbild es basiert.



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Logo-Bundestag

Die Verordnung zur Änderung der Sechzehnten Verordnung zur
Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
(Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV)
Drucksache 18/1280 wurde an die Ausschüsse für Verkehr und digitale
Infrastruktur (federführend) und den Ausschuss für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit überwiesen. Der federführende
Ausschuss soll dem Plenum bis spätestens 25. Juni 2014 den Bericht
vorzulegen.

siehe dazu: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/013/1801379.pdf , PKt. 2.2.

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Am 30.04.2014 haben die 3 Zeuthener Initiativen am Kaiser einen Infostand aufgebaut, um die Zeuthener über unser Anliegen zum Thema Lärm zu informieren:

Infostand

Als erste kam unsere Bürgermeisterin Frau Burgschwaiger vorbei und wünschte uns einen erfolgreichen und interessanten Tag. Es kamen auch einige Gemeindevertreter und Vertreter der Parteien, um sich über unsere Arbeit zu informieren. Auch viele Zeuthener hatten Fragen und nahmen sich gerne unser Informationsmaterial mit.
Für uns war es ein schöner und erfolgreicher Tag, das tolle Wetter hatte dabei auch seinen Anteil. Wir haben uns gefreut, dass doch viele an unser Engagement Anteil nehmen und sich freuen, dass das Thema Lärm in unserem Ort diskutiert wird und hoffen mit uns auch bald auf Taten damit wir den Luxus der Stille genießen können.
Wir bedanken uns bei allen, die das Gespräch mit uns gesucht haben.

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In den letzten Tagen konnte man im Spiegel Online wieder einige interessante Artikel zum Lärm und sein Bezug zu Krankheiten lesen:
Am 16.04.2014 wurde der Artikel:

Psychologie: "An Lärm kann man sich nicht gewöhnen"


und am 27.04.2014 der Artikel:

Stress durch Lärm: Stille ist Luxus


veröffentlicht. Durch beide Artikel sind eindeutig in ihrer Ausage, dass Lärm krank macht und es erforderlich ist gegen unnötigen Lärm zu kämpfen.
Wir empfehlen Ihnen beide Artikel zum Lesen.

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Logo-gegen-laerm

Auch in diesem Jahr findet der

Tag gegen Lärm

bundesweit am 30.April 2014
statt, s. dazu auch die offizielle bundesweite Website:

http://www.tag-gegen-laerm.de


In Zeuthen werden die 3 Zeuthener-Intiativen:

Initiative gegen Bahnlärm in Zeuthen
BLiZ e.V. - Bürgerverein Leben in Zeuthen e.V.
BI- Tanke - Nein Danke!


von 9:00Uhr bis 12:00Uhr gemeinsam einen Informationsstand vor dem Supermarkt von Kaiser aufstellen. Wir würden uns freuen, mit Ihnen über das Thema Lärm zu sprechen und würden Sie gerne darüber informieren, was wir bisher erreicht haben und was wir gerne noch für ein lebenswertes Zeuthen erreichen würden.

Wir haben dazu einen Flyer gestaltet:
Unsere Initiative hat auch ein entsprechendes Flugblatt erarbeitet.

Artikel

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rbb
Am 3.12.2014 war Herr Matthias vom RBB Inforadio bei uns zu Gast. Zum einen wollte er uns interviewen, aber auch mal selbst erleben, wie die Bahn insbesondere die Güterzüge auf die Anwohner wirken und sie in ihrem Leben beeinflussen. Hier können Sie das Interview anhören, welches am 5.12.2013, um 9:10Uhr gesendet wurde:

BaustelleInterview



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