Für Lebensqualität -
Initiative gegen Bahnlärm

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Neue Informationen
(letzte Aktualisierung 19.01.2018):






Informationen von Dr. Ludwig Steininger 2. Vorsitzender der BVS - Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. (vom 19.01.218)

die europäische Eisenbahnagentur ERA hat seit 2016 mehrere Beratungen in einer Task Force TSI NOI und zwei Workshops zur "quieter routes" durchgeführt. Als Ergebnis dieser Beratungen hat die ERA gestern den ERA-Report ERA-REP-155 veröffentlicht (leider wieder nur in Englisch): http://www.era.europa.eu/Document-Register/Documents/ERA-REP-155.pdf (und beiliegend mit farblichen Kennzeichnungen) Die ERA beschreibt darin ein Konzept, dass die Limitierung der Vorbeifahrpegel von Bestandsgüterwagen zuerst für solche Waggons verbindlich werden soll, die international verkehren, und erst später auch für ausschließlich national verkehrende Güterwagen gelten soll. Das ERA schätzt, dass die Hälfte aller Güterwagen grenzüberschreitend verkehrt. Die Eisenbahnlobbyverbände CER, UIP, ERFA und OTIF hielten eine solche Unterscheidung nicht für praktikabel. Das EBA, die CH und NL unterstützten dieses Konzept. Anschließend beschreibt die ERA das "quieter routes" Konzept (wenn mehr als 12 Gz pro Nacht fahren, dann dürfen nur "leise" Güterwagen verkehren). Das EBA, CH und NL lehnten dieses Konzept ab. Als Fristen für die verbindliche Umrüstung der international verkehrenden Wagen schlägt die Kommission den 1.1.2022 und für die restlichen Fahrzeuge den 1.1.2026 vor. Für das "quieter routes" Konzept werden keine Fristen vorgeschlagen. Interessant sind die Nutzen-Kosten-Betrachtungen, die das ERA für die verschiedenen Szenarien ermittelt hat: 1. Die Entfernung "lauter" Güterwagen aus dem Betrieb würde zu einem sozio-ökonomischen Nutzen von geschätzten mindestens 4 MILLIARDEN PRO JAHR führen. 2. Sämtliche (!) untersuchten Szenarien haben ein NKV > 1, d.h. auch die untersuchte Verbindlichkeit der NOI TSI für alle (!) existierenden Waggons ab 1/1/2022 hätte ein NKV >1






Informationen des Eisenbahnbundsamtes, Ref. 53 vom 12.01.2018

Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Teil A des Lärmaktionsplanes unter Beteiligung der Öffentlichkeit fertiggestellt. Insgesamt sind in der ersten Phase ca. 38.000 Beteiligungen eingegangen. Das Dokument ist im Internet über die Informations- und Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de erreichbar oder direkt unter dem folgenden Link abrufbar: www.eba.bund.de/lap Auf Wunsch ist es auch in gedruckter Form erhältlich. Am 24. Januar 2018 beginnt die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 7. März 2018 wird die Öffentlichkeit die Gelegenheit haben, sich an der Überprüfung des Lärmaktionsplanes Teil A zu beteiligen. Der daraus hervorgehende Lärmaktionsplan Teil B wird Mitte des Jahres 2018 veröffentlicht. Der Teil A und Teil B ergeben zusammen den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken. Fragen können Sie gerne an das Eisenbahn-Bundesamt unter lap@eba.bund.de richten. Wenn Sie keine weiteren Informationen zu der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes wünschen, können Sie den Erhalt des Newsletters in Ihren Kontodaten auf der Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de abbestellen. Sollten Sie Ihre Zugangsdaten nicht vorliegen haben, schreiben Sie zur Abbestellung bitte eine E-Mail an lap@eba.bund.de mit dem Betreff „Newsletter-Abmeldung“.